Flutkatastophe Ladakh
Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und Spendern, die innerhalb der letzten vier Wochen für die Flutopfer in Ladakh gespendet haben. So haben wir in der Zeit 36.000 Euro an Spendengeldern erhalten! Vielen Dank.
Wir schließen hiermit nun den Spendenaufruf – wer aber trotzdem noch etwas Spenden möchte, der kann dies gerne direkt tun – und zwar an:
Ladakh-Hilfe e.V.
Konto Nr. 8187981
BLZ 720 518 40
Sparkasse Günzburg-Krumbach
BIC: BYLADEM1GZK
IBAN: DE237205184 00008187981
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Spendenaufruf Ladakh-Flutkatastrophe
Liebe Freunde,
als ich die Nachricht von der gewaltigen Schlamm-Flut-Katastrophe bekam, entschloss ich mich nach Leh zu fliegen. Ich machte mir große Sorgen um meine Freunde vor Ort, zumal viele von ihnen im tibetischen Flüchtlingsdorf Choglamsar wohnen, was am Stärksten von den Schlamm-Fluten heimgesucht wurde.
So komme ich gerade aus Leh zurück und hatte auch in den fünf Tagen die Möglichkeit genutzt, die Schlamm-Flut-Katastrophe mit all ihren Ausmaßen zu dokumentieren, um jetzt in Deutschland gezielt nötige Hilfe zu organisieren bzw. zu unterstützen. Nach neuesten Zahlen (gestern in Delhi) starben weit über 200 Menschen unter den Schlamm- und Trümmermassen, über 600 Personen werden noch immer vermisst.
Viele Touristen aller Nationalität und jeden Alters, alle Religionsgemeinschaften vor Ort (Buddhisten, Moslems und Christen (Herrnhutter, seit 1885 in Leh mit einer Gemeinde vertreten)) haben täglich tatkräftig Spenden gesammelt, Aufräumarbeiten geleistet und viele freiwillige Helfer zu den am schlimmsten betroffenen Orten geschickt.
Im Angesicht dieses Dramas mit seinen vielen zerstörten Häusern, Toten und Verletzten und vielen Einzelschicksalen, wie Hilfe, in ihrer zupackenden Einfachheit, aufopfernder Tatkraft und beeindruckender Solidarität,ein Herzensthema aller mitfühlenden Menschen war, so gab es aber auch Touristen die den ganzen Vorfall ignorierten und mit großer Wut und Unverständnis darauf reagierten, dass ihre Trekkingreise nun abgebrochen werden musste.
Kurz zum Hergang:
Bedingt durch sintflutartige Regenfälle in der Nacht auf den 6.August kam es in der nordindischen Himalaya-Region Ladakh zu Überflutungen und Schlammlawinen. In den tiefer gelegenen Regionen des Industals um die Hauptstadt Leh wurden Häuser weggerissen und es gab Todesopfer und Verletzte. Viele Einwohner stehen vor dem Nichts. Das Krankenhaus von Leh wurde von der mit zerquetschen Autos und riesigen Steinbrocken gefüllten Schlamm-Lawine extrem in Mitleidenschaft gezogen, fast alle Räumlichkeiten haben sich mit bis zu einem Meter hohen Schlamm gefüllt, ob OP-Räume oder Kinderstation, annähernd der gesamte Maschinenpark ist zerstört, die überlebenden Patienten wurden in der Nacht notdürftig evakuiert.
Mit einfachsten Mitteln (Aluschalen, gefüllt mit Schlamm, werden in langen Helferreihen aus dem Hospital Hand zu Hand gereicht und aus dem Fenster auf den Hof geschüttet s. Foto)) und unter großer Mithilfe von ausländischen Touristen, wird zur Zeit das Krankenhaus von den Schlammmassen befreit.
Das tibetische Flüchtlingsdorf Choglamsar ist am Stärksten betroffen. Dort werden noch immer die meisten Menschen vermisst, über 100 Menschen starben hier in der Schlammwelle in der Nacht zum 6.August. Die Aufräum- und Bergearbeiten werden noch Monate , wenn nicht noch Jahre, dauern.
Wir werden die Gelder gezielt an vertrauenswürde Ladakh-Hilfsgruppen vor Ort weiterreichen und einen Teil der Spenden gezielt betroffenen Personen vor Ort in Form der Direkthilfe übergeben. Über die Verwendung der gesamten Spendengelder werde ich Sie in einem Monat ausführlich informieren.
Wer eine Spendenquittung brauch kann über das Konto der Ladakh-Hilfe gehen:
Ladakh-Hilfe e.V.
Konto Nr. 8187981
BLZ 720 518 40
Sparkasse Günzburg-Krumbach
BIC: BYLADEM1GZK
IBAN: DE237205184 00008187981








