Die wichtigsten Fragen
Die wichtigsten Fragen an Dieter Glogowski:
1.) Wie stehen Sie zur digitalen Fotografie?
Meine neueste Reportagen sind durchgängig digital fotografiert. Im Frühjahr 2006 wurde mir klar, dass ich neue Produktionen komplett digital fotografieren und präsentieren möchte. Bei Recherche-Reisen in Nepal im März 2006 hatte ich noch meine gesamte analoge Leica-Kleinbild-Ausrüstung, aber auch meine Leica Digilux II dabei. Die Digilux II hatte mich schon ein Jahr zuvor bei den Dreharbeiten am Kailash begleitet und in ihrer Bildqualität sehr überzeugt. Direktes Überprüfen der aufgenommenen Bilder, die Möglichkeit schneller Verarbeitung und Präsentation, hohe Bildqualität in Schärfe und Kontrast, vieles sprach dafür, dass nach Jahren der Anlaufphase nun endlich die Zeit der digitalen Fotografie gereift war.
Im April 2006 hatte ich dann schon konsequent auf digitale Kleinbild-Kameras umgestellt. Primär war für mich klar, dass für mich nur eine 1:1 (Vollformat) Chip-Kamera in Frage kommt. Ein 16mm Weitwinkel sollte auch ein 16mm Weitwinkel bleiben und bei Teleaufnahmen wollte ich auch bei 2,8 Blendenöffnung mit einer geringen Tiefenschärfe arbeiten können, wie ich es vom analogen KB her kenne und nutze.
2.) Zu welchem digitalen Kamerasystem haben Sie sich entschlossen?
Nach Prüfen des Marktes Anfang 2006 kam für mich als erste Testkamera nur die Canon 5D in Frage. Sie sollte bezahlbar sein, einen 1:1 Chip besitzen, leicht und bequem zu handhaben sein. Die 5D schien mir dies gut zu erfüllen und mit der Einstiegsoptik von Canon, dem 4,0/24 – 105mm Objektiv, war dies ein gelungener Einstand in die professionelle Digital-Fotografie. Die Ergebnisse waren überzeugend, die 5D mit ihrem 2,5 Zoll-Display eine ansprechende Outdoor-Kamera, die dafür abgestimmte 24-105mm Canon-Optik erwies sich als guter Kompromiss. Ich war von Anfang an begeistert.
Nach der ersten Testreise in Tibet, bei sehr harten Wetter-, Licht- und Kältebedingungen, entschloss ich mich die Canon-Schiene weiter zu verfolgen und erweiterte meine digitale Spiegelrefex-Ausrüstung auf zwei 5D-Gehäuse mit 10 Extra-Akkus, bestückt mit einem EF 17-40mm 1:4 L USM und einem EF /70-200mm 1:4L IS USM Zoom und eine Canon 1Ds MKIII mit dem bewährten EF 24-105mm 1:4L IS USM. Dazu zwei Canonblitze Speedlite 580EX und den Canon Speedlite-Auslöser ST-E2. Im Sommer 2008 kam noch ein 100mm 1:2.8 USM Macro Canon dazu und im Herbst ein kleiner Objektiv-Spaß: ein Lensbaby!
„In Aktion“ benutze ich immer zwei Kameras, wie oben beschrieben, eine 5D mit Weitwinkelzoom und eine 5D mit einem Telezoom. Ich wechsel somit fast nie meine Optiken und meine Bilder erhalten dadurch kaum Sensorflecken.
Meine „alte“ 1D habe ich wegen dem damals zu kleinen Display verkauft, wollte auch kein zweites Akku-System dabei haben.
Für Dezember 2008 habe ich zwei D5-Bodys der neuen Generation bestellt.
3.) Mit welchem Beamer projizieren Sie Ihre digitalen Bilder?
Ich habe mich für ein Industrie-Beamer entschlossen, da ich von hintem in Saal projizieren wollte und das mit optimaler Lichtstärke. Dabei habe ich mich für den
Panasonic PT-D7700E (4:3) 1400 mal 1050 und 7000 ANSI Lumen mit 2 verschiedenen Wechseloptiken entschieden. So kann ich auch meine Bilder z.B. in sehr großen Hallen oder Kinosälen ohne Probleme auf 12 Meter Breite und 8 Meter Höhe projizieren. Das Bild ist immer noch extrem hell, die Bilder klar und scharf und ein Genuss für alle Beteiligten.
Weitere Fragen werde ich demnächst auf dieser Seite beantworten.
Wer Dieter Glogowski in einem Fotoworkshop erleben möchte, der besucht bitte die Seite “Fotoworkshop“







