Das Erbe Tibets – Ladakh – Auf den Spuren des Glücks

Das Erbe Tibets - Ladakh - Auf der Suche nach dem GlückIn Ladakh, dem Land der hohen Pässe im westlichen Himalaya, ist die Kultur des tibetischen Buddhismus bis heute erhalten geblieben. Eben das macht die besondere Faszination dieses kargen Landstrichs im Industal aus. Hier blieb lebendig, was im Mutterland dieser Kultur, im benachbarten Tibet, für immer ausgelöscht wurde. Nachdem 1959, nach der Flucht des Dalai Lama aus Tibet, ein beispielloser kultureller Genozid auf dem Dach der Welt begann und die chinesischen Kommunisten bis in die Gegenwart alles daran setzen, die tibetische Religion und Lebensart zu zerstören, blieb die einzigartige tibetische Kultur in einigen Enklaven des Himalaya erhalten, vor allem im Königreich Bhutan im Osten des Himalaya sowie in Ladakh, Zanskar und ­anderen Tälern des westlichen Himalaya.

In Bhutan hat sich eine eigenständige lokale ­Variante der tibetischen Kultur herausge­bildet, Ladakh hingegen war in seiner Geschichte eng mit ­Tibet verflochten und kulturell vollständig vom mächtigen Nachbarn durchdrungen. War Ladakh für lange Zeit eher tibetische Provinz, so wurde nach der Zerstörung Tibets aus diesem tibetischen Randgebiet ein Brennpunkt und ein letztes Reservat der tibetischen Kultur, ein »Klein-Tibet«. Hier kann man tibetische Klös­ter und Paläste sehen, die keine Zerstö­rung erfahren haben, kann Kunstschätze aus vielen Jahrhunderten bewundern, das monastische Leben ohne staatliche Bevormundung beobachten und vor allem in den entlegenen Dörfern die althergebrachte Lebens- und ­Arbeitsweise der Bauern und Nomaden erleben. Die einstige tibetische Provinz Ladakh trat das Erbe Tibets an. Erst 1974 wurde das abgelegene Ladakh für den Tourismus und damit für den Kon­takt mit der westlichen Welt geöffnet. Seither hat sich vieles verändert, und doch konnte ­Ladakh seine besondere Atmosphäre und Faszination bewahren, die herz­liche Freundlichkeit seiner Menschen, die Schätze von Kunst und Architektur und natürlich die welt­entrückte Schönheit seiner Landschaft.

Vorliegendes Buch entführt den Leser und Betrachter auf eine besondere Art in das »Klein-Tibet« im Industal und ins benachbarte Zanskar. Nicht ein nüchtern beschreibender Sachbuch-Text begleitet die Fotos, son­dern eine Serie von Briefen, die ein Reisender an einen Freund in Europa schreibt und die auf lebendige Weise mitten hinein­führen in Leben, Kultur und Religion von Ladakh. In diesen Briefen mischen sich Beobachtung, ­Beschreibung und persönliche Reflexion. Zwischen Briefe und Fotos eingestreut finden sich zudem neun kurze Artikel, in denen ­Wissenwertes vertieft wird. Im Anhang des Buches schließlich vervollständigt ein Informationstext über Land, Leute und Geschichte das Bild von Ladakh. Dieses Buch verschafft dem Leser und Betrachter also einen ganz­heitlichen und umfassenden Einstieg in das Land der hohen Pässe – sub­jektive Berichte und Reflexionen vermitteln einen authen­tischen »Geschmack« des Lan­des, Wissens­wertes zu geographischen, kulturellen und historischen Fakten rundet das Thema ab.

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